Auf Reise mit dem Camper! Am Anfang ist das Thema Campingreisen für viele Anfänger erstmal komplex. Daher ist es nicht verwunderlich, dass gerade bei Einsteigern viele Fehler passieren können. Um solche vermeiden oder minimieren zu können, gibt dieser Ratgeber nützliche Tipps für Campinganfänger.

Wohin soll die Reise gehen?

Diese Frage ist wohl die wichtigste, die man sich vor Beginn einer Reise stellen sollte. Gerade für Einsteiger ist eine Urlaubsregion mit warmem oder zumindest mäßigem Klima und Wetter zu empfehlen. Ein Campingurlaub in den Bergen im Winter ist zwar auch schön, aber eher was für erfahrenere Camper. Das Tolle beim Campingurlaub ist die völlige Unabhängigkeit und Freiheit, denn Campingplätze stehen fast überall innerhalb und außerhalb Europas zur Verfügung.
Gerade Anfänger sollten sich eine genaue Route und einen genauen Zeitplan zurechtlegen. Denn zu viele ungeplante Zwischenstopps können schnell in Stress ausarten.

Wohnwagen oder Wohnmobil?

Diese Frage kann relativ einfach beantwortet werden, wenn man sich selbst einige Fragen stellt: Ein Wohnmobil für zwei Personen oder für eine ganze Familie? Wie mobil will man während der Reise sein? Sind mehrere Roadtrips geplant oder reichen ein oder zwei Stellplätze aus?

Vorteile Wohnwagen:

Besonders praktisch ist der Wohnwagen, wenn man möglichst viel Zeit auf dem Campingplatz verbringen will.
Ihn kann man einfach abstellen und mit dem Auto die Gegend erkunden.

Nachteile Wohnwagen:

Aufgrund der Länge wird das Parken eindeutig schwieriger. Auch das Reisen an sich ist durch das An- und Abhängen weitaus umständlicher.

Vorteile Wohnmobil:

Vor allem auf Reisen, bei denen man den Standort oft wechseln will, ist das Wohnmobil geeignet. Ein Wohnmobil ist zudem unabhängig und es ist leichter, einen Stellplatz für eine Pause oder die Nacht zu finden.

Nachteile Wohnmobil:

Einschränkungen der Mobilität am Urlaubsort, denn auch für kürzerer Strecken muss zuerst das Wohnmobil fahrbereit gemacht werden.

Camper richtig packen

Um die Frage, was sollte man alles auf der Campingtour dabeihaben, beantworten zu können, gibt es im Folgenden ein paar Hacks fürs richtige packen:

  • Kompressionssäcke für Kleidung, diese sind platzsparender.
  • Powertape: Um auf Campingreisen improvisieren zu können, benötigt man ein gutes Klebeband.
  • Hamamtücher statt Handtücher sind vielseitiger anwendbar und platzsparender.
  • Ein Sack für Schmutzwäsche, um Unordnung im Camper zu vermeiden.
  • je nach Region ist Mückenspray von Vorteil.
  • Küchenutensilien, Putzmittel und einen Grill.

Camper: Vertraut machen mit der Technik

Vor der Abreise sollten Anfänger sich genau informieren, wie alles funktioniert, denn Wohnmobile und Camper sind wahre technische Meisterwerke. Das Allerwichtigste ist, dass man diese Art von Fahrzeug überhaupt mit dem vorhandenen Führerschein lenken darf. Als Nächstes sollte man sich mit dem Fahrverhalten, Gas, Strom, Frisch- und Abwasser und den Campingtoiletten vertraut machen.
Bei einer Probefahrt können alle notwendigen Funktionen wie Bremsen, Licht, Tempomat und Sitzposition geprüft werden.
Weitere Details wie Heizung, Kühlung und Herd sind ebenfalls nicht außer Acht zu lassen.

Das Zubereiten von Speisen

Wenn man das Kochen in einer großen Küche gewohnt ist, wird das Kochen im Camper zunächst eine Herausforderung sein. Da keine Spülmaschine bedient werden kann, sollte man sich vorher Gedanken um den Abwasch machen. Am besten man kocht geschirrsparend, sogenannte One-Pot Gerichte. Eine Vielzahl solcher Rezepte findet man auch online. Mit diesem Essen kann man Zeit, Gas, Geschirr und Geld sparen. Als Reisender sollte man auch, soweit es möglich ist, kulinarische Ausflüge in Restaurants unternehmen. Wenn man im Sommer unterwegs ist oder in wärmeren Gebieten campt, sollte man in jedem Fall einen Grill mitnehmen. Auf diesem lassen sich hervorragend viele Speisen zaubern.

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Foto: © predragmilos@adobe.com

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