Grundsätzlich ist kein Mensch davor gefeit, plötzlich in einen finanziellen Engpass zu geraten. Wichtig ist dann nur, dass die Geldnot nicht zur Regel wird. Vielleicht hat sich ein unvorhergesehener Defekt an einem essentiellen Haushaltsgerät ereignet, welches umgehend ersetzt werden musste oder es wurden in einem anderen Bereich plötzlich überdurchschnittlich hohe Ausgaben nötig.

In dieser Situation kommt es generell in hohem Maße darauf an, die Einnahmen und Ausgaben stets im Blick zu behalten. Ein kurzfristiger Kredit, wie etwa das 1000 EUR Darlehen mit Sofortauszahlung, oder eine Pfandleihe können etwa eine wertvolle Hilfe darstellen, wenn es darum geht, kleinere finanzielle Nöte zu überbrücken.

Sollte der Saldo des Kontos jedoch langfristig im Minus-Bereich liegen, ist es immer ratsam, eine professionelle Schuldnerberatung in Anspruch zu nehmen. Welche Maßnahmen sich bei einem finanziellen Engpass allgemeinhin als sinnvoll zeigen, um die Finanzsituation schon bald wieder maßgeblich zu verbessern, erklärt der folgende Beitrag.

Einnahmen und Ausgaben präzise dokumentieren

Herrscht zeitweise ein finanzieller Engpass, kommt es vor allem darauf an, die Geldbörse schnellstmöglich wieder auszubalancieren. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Vor der Aufnahme eines Kredites sollte beispielsweise im ersten Schritt erst einmal eine genaue Überprüfung der Finanzen erfolgen. Es lässt sich schließlich stets ein Grund dafür ausmachen, weshalb sich der Kontostand im Minus befindet, beispielsweise, weil es im laufenden Monat zu überdurchschnittlich hohen Ausgaben gekommen ist.

In diesem Zusammenhang kommt es vor allem darauf an, die finanzielle Situation ehrlich zu bewerten. Um einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben zu behalten, ist es etwa sinnvoll, ein Haushaltsbuch zu führen. Diese Dokumentation lässt sich dann nutzen, um Einsparpotentiale zu identifizieren.

Eigene Grenzwerte für das Budget definieren

Zum Schutz vor zu hohen Ausgaben ist es außerdem ratsam, eigene Budget-Grenzen für bestimmte Lebensbereiche zu definieren. So kann pro Monat etwa festgelegt werden, dass maximal 100 Euro in neue Kleidung investiert werden darf.

Ist dieses Budget ausgeschöpft, muss für den restlichen Monat auf Ausgaben in dem jeweiligen Bereich verzichtet werden. Hierbei kommt es selbstverständlich vor allem auf die nötige Portion Selbstdisziplin an.

Kündigung von unnötigen Abonnements und Verträgen

Ob Abonnement für eine Zeitschrift oder der Vertrag für das Smartphone – im Laufe der Zeit können auch mehrere kleine Verträge dazu führen, dass in Summe überaus hohe Kosten verursacht werden.

Sollte aktuell ein finanzieller Engpass vorliegen, ist somit nicht darauf zu verzichten, eine Überprüfung sämtlicher bestehender Verträge vorzunehmen. Die Vertragsbindungen, die dabei als unnötig zu bewerten sind, sind rigoros zu kündigen.

Sind Sparverträge und Versicherungen zu bezahlen, kann es unter Umständen möglich sein, diese für einen gewissen Zeitraum zu pausieren – gekündigt werden müssen diese dann nicht unbedingt. Von einer Kündigung derartiger Verträge sollte vor allem dann abgesehen werden, wenn diese der Absicherung bestimmter Lebensrisiken dienen.

Professionelle Schuldnerberatung in Anspruch nehmen

Sollte abzusehen sein, dass sich die finanzielle Situation in naher Zukunft keinesfalls verbessern, sondern vielmehr verschlechtern sollte, ist nicht zu lange damit zu warten, eine professionelle Schuldnerberatung aufzusuchen.

Der Abbau von Schulden geht grundsätzlich damit einher, dass zahlreiche Kriterien und Details zu beachten sind, die Laien selbst kaum korrekt einschätzen können.

Foto von Martin Villadsen@stock.adobe.com

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