Das gehört zur Fingernagelpflege im Winter!

Fingernägel pflegen im Winter ist gar nicht so einfach. Nur, weil die Tage kurz sind und die Temperaturen niedrig, trittst du noch lange nicht kürzer? Du hast dir für 2022 viel vorgenommen und bereits die Wochen bis zum Frühlingsanfang durchgetaktet? Vergiss bei all deinen Vorhaben nicht deine Schönheitspflege. So, wie deine Planungen Hand und Fuß haben, solltest du auch deinen Händen und Füßen die erforderliche Aufmerksamkeit schenken. Denn nur allzu oft vergessen wir gerade die Köperteile, die ständig in Bewegung sind: Bei der Arbeit fliegen deine Finger über die PC-Tastatur, beim Skifahren halten sie die Stöcke und in der Küche die Pfanne.  

Extreme Temperaturschwankungen zwischen eisigem Wind im Freien und trockener Heizungsluft in Innenräumen setzen im Winter nicht nur deiner Haut zu. Du solltest unbedingt auch deine Fingernägel pflegen. Auch sie reagieren sensibel auf einen unausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt oder den Mangel am Sonnenvitamin D. Hat der Weihnachtsmann versehentlich keine Nagelfeile, keine Nagelhautcreme und keine Seren unter den Tannenbaum gelegt, schütze einfach selbst deine Hände. Das kommt garantiert auch deinen Plänen zugute! Sowohl für den ersten Bürotag nach monatelangem Homeoffice als auch den Segelurlaub oder die anstehende Skireise solltest du deine Fingernägel pflegen. So wirst du in der Kantine, Kombüse wie auch auf der Hütte mit Sicherheit um deine gesunden und schönen Hände beneidet.

Die besten Pflegeprodukte!

Auch ohne Arbeit im Garten setzt deinen Fingernägeln während der kalten Jahreszeit genug zu. Vom Eiskratzen der Autoscheiben über Joggingrunden bei Minustemperaturen bis zum Abwasch zahlreicher Suppenteller werden deine Hände beansprucht. Die Kälte macht deine Finger spröde, das Spülmittel trocknet sie aus.

Neu ist dir das eigentlich nicht. Dennoch hast du noch nie ein Pflegeöl zum Fingernägel pflegen benutzt? Musst du deine Nägel feilen, greifst du zu irgendeiner Nagelfeile? Damit deine Fingernägel noch in diesem Winter ihre berechtigte Aufmerksamkeit erhalten, lenken wir deine Aufmerksamkeit jetzt auf deine Handpflege.

Feile an deiner Maniküre

So stiefmütterlich du bislang deine Fingernägel gepflegt haben magst: Zu einer Nagelfeile greifst auch du mit Sicherheit regelmäßig. Denn deine Fingernägel wachsen im Durchschnitt zwischen 0,5 und 1,2 Millimeter in der Woche und müssen regelmäßig gekürzt werden. Aber weißt du auch, wie genau du deine Nägel feilen solltest? Grob oder fein, von links nach rechts oder oben nach unten? Mit einer Glasnagelfeile oder einem sogenannten Buffer? Zum umfassenden Fingernägel Pflegen zählt auch das korrekte Feilen.

Welche die passende Nagelfeile für deine Bedürfnisse ist, hängt von deinem individuellen Bedarf ab. Hast du kurze Naturfingernägel oder lange Kunstnägel aus Acryl? Möchtest du sie abrunden oder polieren? Das umfangreiche Sortiment umfasst ebenso Glasnagelfeilen wie Nagelfeilen aus Saphir oder Sandpapier. Was dir ebenfalls auffallen wird sind Zahlenangaben auf der Verpackung oder den Feilen selbst. Sie stehen als sogenannte Körnungs-Einheit für die Anzahl der Körner pro Quadratzentimeter.

Hinweis

Die Körnungseinheit wird in Grit bemessen. Je geringer die Zahl, desto weniger und dafür grobere Körner. Musst du besonders empfindliche Fingernägel pflegen, greife zu Werten um die 240. Mit ihnen kannst du deine Nägel sanft abschleifen. Nagelfeilen mit Angaben unter 100 Grit eignen sich für dicke Gelnägel, Körnungen von 4000 werden in der Regel als professionelle Polierfeilen genutzt.

Auch das Grundmaterial des Equipments zum Nägel Feilen variiert. Neben klassischen Saphirfeilen mit gehärteten Stahlblättern kannst du auch auf eine Glasnagelfeile zurückgreifen. Statt herkömmlicher Schleifkörner wird der Feileffekt hier durch kaum sichtbare Glasausläufer auf der Schleiffläche herbeigeführt. Dank des hochwertigen Materials kannst du über Jahre mit derselben Glasnagelfeile deine Fingernägel pflegen. Weitere Pluspunkte: Sie versiegelt beim Feilen deinen Nagel und rostet nicht bei Feuchtigkeit.

Tipp: Ein mögliches Einreißen deines Nagels vermeidest du durch Feilen in Wuchsrichtung mit sanftem Druck.

Der erste Teil deiner Maniküre wäre erledigt. Doch das war erst der Anfang. Auch deine Nagelhaut möchte beim Fingernägel Pflegen beachtet werden.

Cremen, schieben oder schneiden?

Ob du deine Nagelhaut auch schneidest oder nur eincremst und sanft zurückschiebst, bleibt deinem Geschmack überlassen. Hörst du auf Experten, solltest du allerdings ohne Schere deine Fingernägel pflegen. Nutzt du stattdessen eine schützende Nagelhautcreme mit hornhautlösenden Inhaltsstoffen, weichst du deine Nagelhaut schonend auf. Im Anschluss kannst du sie mit einem hochwertigen Nagelhautschieber leicht zurückschieben.

Die speziell für kosmetische Zwecke entwickelten Nagelhautcremes erhalten zudem die wichtige Schutzschicht deines Nagelbettes. So haben mögliche Pilzinfektionen und Bakterien keine Chance – und optisch wirken deine Hände ebenfalls perfekt gestylt. 

Gut zu wissen: Deine Hände haben nur wenige Talgdrüsen. Entziehst du ihnen durch acetonhaltige Nagellackentferner, kalkhaltiges Wasser oder aggressive Putzmittel die wenigen wichtigen Fette, werden deine dünne Nagelbetthaut trocken und deine Fingernägel brüchig. Beuge vor, indem du dir kurz vor dem Schlafengehen eine Handmaske aus Nagelhautcreme und Pflegeöl gönnst! Verstecke dich anschließend unter einer gemütlichen Kuscheldecke und lass die Fingernägel Pflege über Nacht einwirken.

Du bist schon auf dem perfekten Weg. Eines fehlt aber noch. Neben der benötigten Maniküre solltest du auch vorbeugend deine Fingernägel pflegen. Du cremst dein Gesicht jeden Abend, deinen Körper nach jeder Dusche gründlich ein? Möchtest du deine Hände beim nächsten Arbeitsmeeting nicht verstecken und im Skiurlaub die stylishen Handschuhe auch einmal ausziehen, gönne dir eines der vielen pflegenden Seren für Fingernägel.  

Vorbeugen statt nachsehen

Ein Nagelserum ist ein wahres Wundermittel. Seine pflegenden und schützenden Inhaltsstoffe beschleunigen die Regenerierung beanspruchter Nägel und Nagelhaut. Doch weshalb abwarten, bis es so weit ist? Integriere von nun an Seren in deine regelmäßige Fingernägel Pflege! Trägst du zweimal wöchentlich das spezielle Pflegeöl auf Nägel und Nagelbett auf, beugst du nicht nur porösen und eingerissenen Fingernägeln vor. Auch deine Nagelhaut bleibt elastisch und wird mit der benötigten Feuchtigkeit und wertvollen Nährstoffen versorgt.

So kannst du im Büro unbeschwert in die Tasten hauen und wirst auf deiner Skireise dennoch um deine glänzenden Nägel beneidet werden.

Tipp: Entfernst du vor dem Auftragen der Seren und Pflegeöle deinen Nagellack, können die Wirkstoffe noch tiefer eindringen und noch besser deine Fingernägel pflegen.

Sparsamkeit als Pluspunkt: Seren überzeugen nicht nur durch ihre Inhaltsstoffe, sondern auch ihre Ergiebigkeit. So kannst du die reichhaltige Nagelpflege sparsam verwenden und hast auch an kleinen Mengen lange Freude.

Vitamine auch für Fingernägel

Auf die inneren Werte kommt es an! In anderen Worten: auf das, was du isst. Deine Fingernägel bestehen zum überwiegenden Prozentsatz aus Eiweiß. Eine proteinarme Ernährung macht sich insofern auch an deinen Fingernägeln bemerkbar. Achte daher bei deinem Winter-Speiseplan auf frische und gesunde Lebensmittel mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen. Setzt du auch beim Festessen auf Obst, Gemüse (z.B. Sellerie), Nüsse und Hülsenfrüchte oder sonstige Superfoods statt auf fett- und zuckerhaltige Speisen, werden es dir deine Fingernägel ebenfalls danken. Vergiss aber nicht, die Lebensmittel richtig aufzubewahren.

Weitere Tipps zum Fingernägel Pflegen

Deine Planungen kannst du wie gehabt beibehalten: Du bist jetzt bis in die Fingerspitzen für Büro und Wintersport gerüstet. Zum Abschluss geben wir dir noch einige weitere Tipps zum Fingernägel Pflegen:

  • Lass Pflegeöl und Nagelhautcreme über Nacht einziehen
  • Gönne deinen Nägeln Zeiten ohne Lackierung
  • Mische dir ein Peeling aus Jojobaöl und Zucker
  • Trage im reien Handschuhe

Außerdem haben wir noch Tipps für die richtige Hautpflege.

Bildnachweis: ©Eva@adobe.com

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