Sind E-Zigaretten eine gute Alternative zum herkömmlichen Rauchen oder ist es einfach nur ein von der Wirtschaft inszeniertes Marketing. Worauf kommt es an, wenn Sie statt einer klassischen Zigarette eine elektrische Zigarette nutzen.

Hilft Ihnen der Dampfer oder das Vipe, wie die E-Zigarette im Fachjargon genannt wird, tatsächlich mit dem Rauchen aufzuhören? Die Trägersubstanz der elektrischen Variante ist Propylenglykol. Diese Substanz sorgt gemeinsam mit Glycerin für ordentlich Dampf und somit für den Nebel, der vielen bekannt ist. Die Substanz ist flüssig und wird deshalb auch als Liquid bezeichnet.

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Was ist eine elektrische Zigarette

Der Aufbau einer E-Zigarette ist immer gleich und besteht aus einem elektrischen Verdampfer, einen Tank in der sich das Liquid befindet und einem Mundstück. Ein kleiner Akku wird ebenfalls benötigt, um die Zigarette am Laufen zu halten. Einige Modelle besitzen an der Spitze ein Leuchtelement. Die kleine Leuchte ist praktisch für viele Anwender, da diese das Glühen einer echten Zigarette nachahmt.

Zwar enthält eine E-Zigarette keinen Teer und ist dadurch als harmloser einzustufen als das Rauchen mit Tabak, dennoch ist wissenschaftlich nachgewiesen worden, dass das Rauchen einer E-Zigarette nicht ohne gesundheitliche Probleme einhergeht. Dies liegt vor allem an dem Nervengift Nikotin, das sich in Nikotin-haltingen Liquids befindet.

Gesetzliche Vorschriften beachten

Die Höchstmengen an Nikotin sind gesetzlich festgeschrieben dürfen 20 mg pro Milliliter nicht überschreiten. Sie können auch nikotinfreie Liquids kaufen, dies ist natürlich gerade für Wechsler etwas gewöhnungsbedürftig. Durch verschiedene Aromen sollen auch bisherigen Nichtraucher auf den Geschmack einer E-Zigarette kommen.

Allerdings sind die Substanzen auch ohne Nikotin nicht ungefährlich für die Gesundheit und so dürfen die Hersteller der E-Zigaretten die Ware nur noch mit Beipackzettel verkaufen. In einer medizinischen Studie, bei der stichprobenartige Untersuchungen durchgeführt wurden, kam heraus, dass sich in vielen Liquids noch andere Giftstoffe und sogar Medikamente befanden. Die Mengen waren zwar verschwindet gering, dennoch für den Menschen auf Dauer als gesundheitsschädlich einzustufen.

Dauerhaft schädlich

Die Krankheiten, die durch dauerhaften Genuss einer E-Zigarette entstehen können, sind ähnlich wie bei jedem Tabakgenuss. So können Herzkreislauferkrankungen, Diabetes oder Krebs die Folgen eines übermäßigen Genusses sein. Durch die große Akzeptanz in der Gesellschaft gegenüber E-Zigaretten kommt es gehäuft vor, dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene eher zur E-Zigarette greifen, als zum Tabak. Durch verführerische Aromen, wie Erdbeere, Kirsche oder Banane können Kinder und Jugendliche sich eher auf den Gebrauch einer E-Zigarette einlassen. Das diese dauerhaft genauso wie das traditionelle Zigarettenrauchen zur Abhängigkeit führt wird allzu gerne vergessen oder verharmlost.

Gewohnheiten ändern – statt dampfende Alternative

Viele Ärzte und Psychologen raten ihren Patienten ab, sich das Rauchen mit einer E-Zigarette abzugewöhnen. Die Gründe hierfür sind ganz einfach. Das Liquid enthält Nikotin und trägt weiterhin dazu bei, dass der Körper diese Substanz erhält. Die körperliche Abhängigkeit kann also nicht beendet werden.

Eine Sucht kann in der Regel nur überwunden werden, wenn Betroffene ihr Verhalten ändern. Mit einer E-Zigarette ändert sich die Gewohnheit zu Rauchen nicht, im Gegenteil die typische Gewohnheit sich beispielsweise bei einer Tasse Kaffee eine Zigarette anzustecken, wird auch mit einer E-Zigarette beibehalten. Ein vollständiges Aufhören ist deshalb jedem Raucher zu empfehlen.

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