Normalerweise berichte ich ja über die schönen Dinge im Leben. Mode, Kunst und Kultur sind hier normalerweise Thema. Heute möchte ich dir mal von einer sehr persönlichen, unschönen Erfahrung berichten… Ich mache das um Betroffenen, die unter Ihren Zähnen leiden, etwas Hoffnung und Mut mit auf den Weg zu geben.

Kindheit (leider) ohne Zahnspange…

Als Kind gehörte ich zu den „Glücklichen“, die keine Zahnspange tragen mussten. Das heißt aber nicht, dass meine Zähne gerade waren. Ganz im Gegenteil! Meine Schneidezähne „überlappten“ sich leicht, ein sogenannter Zahnengstand.

Meine Eltern fanden das zu diesem Zeitpunkt sehr süß… meine Zahnfehlstellung war zu der Zeit auch nur bei genauerem Hinsehen zu erkennen. Mich hat es gar nicht gestört. Außerdem muss ich zugeben, dass ich sehr glücklich war keine Zahnspange tragen zu müssen. Das sollte sich aber schon bald ändern…

Pubertät, Wachstum und die damit verbundenen Auswirkungen auf meine Zähne…

Mit dem Einsetzen der Pubertät und dem ersten Wachstumsschub begann sich auch mein Kiefer zu verändern. Nach und nach stellte ich fest, dass sich mein rechter Schneidezahn immer weiter über den linken schob.

Ein gutes Jahr später war der Prozess schon weiter fortgeschritten. Die direkten „Nachbarzähne“ meiner Schneidezähne fingen sich nun schleichend an zu verschieben. Erstmals begannen sich sogar Zähne im Unterkiefer zu verschieben, das war ein absoluter Schock für mich.

Ich versuchte damit zu leben, es zu ignorieren und zu vergessen. Ein lächerlicher Versuch!
Fast 10 Jahre lang habe ich mich selbst klein gemacht und in Selbstmitleid gebadet:

„IN DEN Spiegel SEHEN?
Ab sofort nur noch mit geschlossenem Mund!“

„Lächeln und ZÄHNE ZEIGEN?
Auf gar keinen Fall! lieber die Hand vor den Mund!“

Wenn du an diesem Punkt angelangt bist, MUSST du reagieren und das Problem angehen.

Die panische Angst vor der Zahnspange…

Die Angst vor der Spange war so groß, dass es bereits an der Terminvereinbarung beim Kieferorthopäden scheiterte. Allein der Gedanke mit einer Spange im Büro aufzutauchen machte mich völlig fertig. Ich war sauer und wütend – hinzu kommt, dass ich mich Unfähig gefühlt habe etwas zu verändern. Die schuld suchte ich natürlich bei mir selbst…

Bei meiner Recherche zum Thema Wassersport bin ich auf einen interessanten Blogartikel gestoßen. Darin beschreibt Rike Ihre Zahnkorrektur mittels unsichtbarer Zahnschienen (hier geht’s zum Artikel).

Bild aus Rikes Blog: https://www.hinundwiedermal.de/erfahrungen-mit-smile-me-up/

Die Ergebnisse sehen wirklich beeindruckend aus…

Bild aus Rikes Blog: https://www.hinundwiedermal.de/erfahrungen-mit-smile-me-up/

MOOOOOMENT! STOP!
Gerade Zähne ohne Zahnspange!?

Ich kann das Gefühl, was in diesem Moment durch meinen Körper floss kaum beschreiben. Ich explodierte innerlich und las diesen Artikel so aufmerksam ich nur konnte.

Irgendwo muss doch ein Haken sein?
Sind das Fake news?
Kann das funktionieren?

Ja, das kann es. Nach einer kurzen Recherche hat sich meine Hoffnung bestätigt. Wenige Minuten später hatte ich bereits meine Zahnschiene und das Abdruckset online bestellt.

Ich trage meine Schienen jetzt 5 Wochen und sehe erste Ergebnisse. Langsam aber sicher kehren meine Zähne zurück an die richtige Stelle und werden gerade. Ein wahrer Segen. Sobald meine Behandlung abgeschlossen ist, werde ich einen ausführlichen Bericht dazu verfassen.

Das habe ich daraus gelernt…

Meine Angst vor Zahnspangen war so groß, dass ich mich nicht einmal getraut habe etwas zu recherchieren. Aus lauter Angst, keine alternative Behandlungsmethode zu finden habe ich mich über lange Zeit selbst bestraft.

Wenn du vor etwas Angst hast, musst du diese Angst überwinden. Du musst durch die Angst hindurch. Läufst du immer nur vor ihr weg, wird sie dich bis an dein Lebensende begleiten.

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