Viele lieben sie, aber nur Manche haben sie von Natur aus – Locken. Egal ob man sie im Alltag tragen möchte oder sie sich für einen bestimmten Anlass in einer Frisur wünscht. Locken sind für viele ein schöner Look und heutzutage durch verschiedenste Methoden auch einfach herzurichten. Ein beliebtes Hilfsmittel sind natürlich Lockenwickler. So lange es die kleinen Helfer schon gibt, haben sie sich in der Frisurenwelt etabliert und weiterentwickelt. Aber welche Varianten und Möglichkeiten hat man mit Lockenwicklern eigentlich?

Zunächst beachte man einige Kriterien bei der Wahl der Lockenwickler.- Es gibt je nach Modell und Art verschiedene Durchmesser der Wickler. Die Lockenwickler mit großem Durchmesser sorgen für ebenso große, weiche Locken bzw. Wellen, während dünnere Modelle für kleine Locken sorgen. Ebenso die Haftigkeit der Wickler ist für den gewünschten Effekt relevant. Sie werden entweder mit Klammern befestigt oder sind als Modell schon so aufgebaut, dass sie selbst halten. In der Anwendung unterscheiden sich die Modelle darin, ob sie für nasse bzw. trockene Haare oder beides geeignet sind und ob sie elektrisch sind oder herkömmlich funktionieren.

Die Modelle

Metallwickler

Das wahrscheinlich älteste Modell von Lockenwicklern ist wohl die Variante aus Metall, meist mit einem Stoff umzogen mit Löchern. Mit diesem Modell kann man sich die schönen Locken sowohl aus trockenen, als auch aus nassen Haaren drehen. Grund dafür sind die Löcher in den Metallwicklern, die Luft an die Haare lassen. Nach dem Eindrehen dieser Modelle, müssen auch sie mit Nadeln oder Spangen befestigt werden. Die Einwirkzeit kann man durch das Material und die Schwere allerdings schlecht über Nacht wirken lassen. Dafür ist dieses Ursprungsmodell verhältnismäßig sehr günstig und wird in verschiedenen Durchmesser-Größen angeboten.

Papilloten

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Wem der Name nichts sagt, braucht nur an dünne, biegsame Schaumstoff-Stäbe zu denken. Denn mehr sind Papilloten im Prinzip auch gar nicht. Von der Anwendung her unterscheidet sich dieses Modelle etwas, bleibt aber weiterhin simpel.- Die Haare werden auf eine Papillote gedreht und die Enden dieser werden gebogen, um die Haare bündig zu halten. Da sie nur aus einer Schaumstoff-Röhre und zwei Plastikenden bestehen, ist diese Variante besonders leicht und komfortabel. Sie werden allerdings meistens nur für die Anwendung auf trockenen Haaren empfohlen, da die Haare mit ihnen nur sehr langsam trocknen. Ebenso empfohlen werden sie beim Wunsch nach kleineren Locken. Die Größen variieren nämlich etwas, aber nur in einem kleinen Durchmesser-Bereich.

Klettwickler

Urheber : undrey von 123rf.de
Urheber : undrey von 123rf.de

Neben Papilloten halten auch die gängigen Klettwickler von selbst im Haar. Diese sind aus Plastik hergestellte Röhren, ebenso mit Luftlöchern, die von einem Klettmaterial überzogen sind. Die Anwendung ist wie beim Ursprungsmodell, nur ohne die zusätzliche Befestigung mit Haarklammern. Es gibt auch sie in verschiedenen Größen zu einem niedrigen Preis und sind anwendbar für die Nutzung im trockenem, sowie nassem Haar. Die Gefahr besteht nur je nach Anbieter, dass die Haare sich in dem Klett zu sehr verfangen oder die Wickler nicht die gewünschte Haftung haben.

Elektrische Lockenwickler

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Die modernste Variante ist das Wickeln der Locken mit elektrische Lockenwickler. Die Anwendung funktioniert wie bei Metall-/Klettwicklern, d.h. Eindrehen und mit beispielsweise Klammern befestigen. Allerdings ähneln diese Wickler zugleich einem Lockenstab.- In einer Auflade-Station werden die elektrische Lockenwickler für die Anwendung erhitzt. Durch diese Wärmezufuhr direkt an den Haaren entstehen die Locken schneller bei gleichem Aufwand. Nur der preisliche Aufwand ist natürlich um einiges höher als bei anderen Wickler Varianten.

Je nach Anlass und Haaren sind manche Lockenwickler natürlich besser geeignet als andere für ihre Anwender. Insgesamt ist die Methode, sich Locken mit Lockenwicklern zu zaubern aber nicht ohne Grund eine alte, aber gängige Methode. Es ist mit jedem Modell von Wicklern immer noch sehr simpel und strapaziert das Haar weniger als chemische Methoden.

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