Möchten Unternehmen komplizierte Sachverhalte, die durch Bilder und Texte alleine kaum darstellbar sind, verständlich machen und eine hohe Reichweite damit erzielen, sind Erklärvideos die perfekte Lösung.

Erklärvideos: Unterhaltsam, verständlich und kompakt. Doch worauf kommt es bei einem wirklich erfolgreichen Erklärvideo an und welche Tipps sind zu beachten? Der folgende Beitrag liefert Antworten.

Erklärvideo – Was ist das überhaupt?

Erklärfilme oder Erklärvideos zeigen und erläutern dem Zuschauer einen Sachverhalt. Institutionen und Unternehmen greifen besonders oft im Rahmen der Customer Education auf die kurzen Filme zurück. So können Marken, Dienstleistungen und Produkte für die Kunden verständlich dargestellt werden.

Mit einem Erklärvideo wird häufig das Ziel verfolgt, die Meinung des Publikums hinsichtlich eines bestimmten Themas zu beeinflussen und sie zu einer bestimmten Handlung zu verleiten. In der Video-Marketing-Strategie spielen Erklärfilme daher eine wichtige Rolle. Doch auch innerhalb der internen Kommunikation ist das Format äußerst gewinnbringend.

 

Erklärfilm produzieren – Darauf kommt es an

 

Anpassung auf individuelle Bedürfnisse

Generell sollte das Projekt stets an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Nicht alle Arten von Erklärvideos sind für alle Sachverhalte und Zielgruppen gleichermaßen ideal geeignet. Im Vorfeld sollten sich daher Gedanken gemacht werden, welche Umsetzung des Videos sich für welchen Kontext am optimalsten eignet.

Professioneller Ton

Bei der Produktion des Erklärvideos darf, neben den visuellen Inhalten, der Ton nicht vernachlässigt werden. Auch, wenn beeindruckendes Videomaterial vorhanden ist, können Informationen nicht optimal vermittelt werden, wenn die Musik ablenkt oder der Sprechertext nicht gut formuliert ist. Die beste Lösung besteht darin, einen professionellen Sprecher für den Erklärfilm einzusetzen.

Spannender Einstieg

Direkt am Anfang des Videos sollte dem Zuschauer ein interessanter Ausgangspunkt oder ein fesselndes Problem präsentiert werden. So werden diese dazu motiviert, das Video weiter anzuschauen. Ohne einen spannungserzeugenden Einstieg geht die Aufmerksamkeit schnell verloren und das Video wird vorzeitig abgebrochen.

Emotionen wecken

Bei Erklärvideos ist es ein Fehler, sich lediglich auf Tatsachen und Fakten zu verlassen. Die Emotionalisierung des Videos spielt eine wesentliche Rolle. Erzielt werden kann diese zum Beispiel durch sympathische Darsteller oder ein mitreißendes Storytelling.

Eine gute Geschichte

Die Basis eines guten Erklärvideos bildet natürlich die Geschichte. Diese sollte einen roten Faden aufweisen, durch den das Publikum durch die Erklärung geführt wird. Eine Herausforderung dabei ist es, den passenden Umfang an Komplexität zu finden.

Wenn die Geschichte zu einfach aufgebaut ist, leidet die Spannung. Bei einer zu komplizierten Story tritt die eigentliche Information in den Hintergrund und es ist schwerer, diese zu erfassen. Das Storytelling ist für den Erfolg eines Erklärvideos absolut entscheidend.

Weniger ist mehr

Ein buntes Potpourri aus den unterschiedlichsten Reizen in das Video einzubinden ist natürlich verlockend. Auch sollen schließlich möglichst viele Details über die Marke oder das Unternehmen eingebunden werden. Allerdings gilt für Erklärfilme definitiv das berühmte Credo: Weniger ist mehr.

Auf der einen Seite kommt es auf eine interessante Gestaltung an, damit der Zuschauer das Video bis zum Schluss aufmerksam verfolgt. Allerdings können auf der anderen Seite zu viele Komponenten im Bild schnell dazu führen, dass von den relevanten Inhalten abgelenkt wird. Hat das Video eine zu lange Dauer, steigt die Gefahr eines vorzeitigen Abbruchs. So verpassen die Zuschauer den wichtigen Call-to-Action, der in der Regel am Ende des Videos geäußert wird.

 

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