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Bei dem Verzehr von Trauben werden sie in der Regel ausgespuckt, allerdings steckt in den Kernen des leckeren Obsts vermeintlich das Geheimnis von Schönheit und Gesundheit.

In Apotheken und Drogerien findet sich der Traubenkernextrakt, das OPC, in Form von Tropfen, Tabletten, Pulvern und Kapseln. Doch nicht nur die Erscheinungsformen des OPC Traubenkernextrakt sind vielfältig, das Gleiche gilt auch für seine Wirkungsweisen, von denen die Gesundheit in hohen Maßen profitieren soll. Der folgende Artikel zeigt, was dahintersteckt.

OPC – Was ist das überhaupt?

OPC ist die Abkürzung für Oligomere Proanthocyanide. Bei diesen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem zählt OPC zu den Antioxidantien – es ist also in der Lage, im Körper befindliche freie Radikale zu neutralisieren. Unter den Antioxidantien, welche den oxidativen Stress im Körper bekämpfen, zählt das OPC zu den stärksten überhaupt.

Allgemein fällt der Traubenkernextrakt unter die Kategorie der Nahrungsergänzungsmittel. Allerdings kommt es in ausreichenden Dosierungen auch in einigen Lebensmitteln vor. Besonders viel OPC ist dabei in den Samen der Weintraube enthalten. Ebenfalls liegt es hochdosiert auch in Kakaopulver vor. Darüber hinaus findet sich OPC in der Haut von Erdnüssen, in Vollkornprodukten, Cranberries, Äpfeln, Ginkoblättern, Rotwein und Kokosnüssen.

Dabei hilft der Traubenkernextrakt

Umweltgifte und andere freie Radikale sowie herkömmliche Prozesse des Stoffwechsels sorgen dafür, dass Zellen im Organismus beschädigt werden. Dadurch können unterschiedliche Krankheiten entstehen, beispielsweise Alzheimer oder Bluthochdruck. Außerdem wird die Hautalterung verstärkt.

Die Wirkung von OPC soll verschönern, verjüngen und die Gesundheit steigern, da es die freien Radikale bekämpft. Die Elastizität der Gefäße wird erhöht, die Nährstoffversorgung des Gehirns optimiert und der Hautalterung entgegengewirkt.

Doch damit nicht genug. OPC soll ebenfalls in der Lage sein, das Ausmaß von entzündlichen Krankheiten, die ebenfalls auf die freien Radikale zurückgeführt werden können, wie Hauterkrankungen, Darmkrankheiten und Rheuma, einzudämmen. Generell profitiert das Immunsystem durch den Traubenkernextrakt, da die Gesundheit der Zellen gefördert wird und diese so resistenter gegen Krankheiten sind. Es gibt sogar Gerüchte, dass auch eine Wirksamkeit von OPC gegen HIV und Krebs gegeben sein soll.

Die Studienlage zu OPC

Generell heißt es, dass der Körper durch den Verzehr von OPC fitter und gesünder wird. Allerdings ist die Studienlage hinsichtlich der Antioxidantien noch nicht eindeutig. Außerdem gibt es noch kaum explizite Studien, die sich mit dem hochkonzentrierten OPC in Form von Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigen.

Es konnten im Reagenzglas bereits Zusammenhänge von geringeren Vorkommen von freien Radikalen und OPC beobachtet werden. Tierversuche zeigten darüber hinaus, dass OPC durchaus geeignet ist, um den Blutdruck zu senken oder das Wachstum von Dickdarmkrebszellen zu verlangsamen. Ebenfalls konnte die Entstehung von Alzheimersymptomen verzögert werden.

Eindeutig belegt werden konnte der Großteil der Vermutungen über die Auswirkungen von OPC allerdings noch nicht. Es liegen außerdem weitere Studien vor, die nahelagen, dass zu wenig freie Radikale beziehungsweise zu viele Antioxidantien dem Körper auch schaden und die Entstehung von einigen Krebsarten sogar fördern können.

Ebenfalls steht nicht fest, welchen Anteil von hochkonzentriertem und isoliertem OPC der Organismus überhaupt in Form von Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen kann. Somit sind sich die Experten über den Nutzen der OPC-Präparate noch nicht einig.

Foto:© dima_pics, stock.adobe.com

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