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Eine Studie aus dem Jahr 2019 hat gezeigt, dass im Bereich der Virtual Reality(VR)-Produkte in Deutschland bereits ein Umsatz von 150 Millionen Euro erzielt wird. Dabei stellte die Gaming-Branche den größten Absatzmarkt dar. Daher ist es kaum verwunderlich, dass auch heute noch viele Menschen die Technologie hauptsächlich mit dem Entertainment-Bereich verbinden.

Jedoch interessiert sich bei Weitem nicht nur der Markt für Endkunden für Augmented und Virtual Reality – auch für Unternehmen weisen die innovativen Technologien ein enorm hohes Potenzial auf. VR kann reale Beschränkungen durch virtuelle Anwendungen aufheben und die Realität durch virtuelle Objekte ergänzen. Das gestaltet Prozesse effizienter, Kosten sinken und der Arbeitsschutz nimmt zu.

Weitere wissenswerte Informationen dazu, wie Unternehmen von den modernen VR- und AR-Lösungen profitieren können, halten sowohl die Virtual Reality Hardware News als auch der folgende Artikel bereit.

Neue virtuelle Kollaborationen

Seit Beginn der Corona-Pandemie dominieren Telefonschaltungen und Videokonferenzen den Arbeitsalltag. Allerdings gestaltet sich die Zusammenarbeit so oft herausfordernder als vor Ort im Büro und die physische Anwesenheit der Kollegen fehlt.

Im Bereich der Online-Kollaborationen bietet die virtuelle Realität jedoch zahlreiche neue Möglichkeiten. VR-Meeting-Tools erweisen sich beispielsweise bei der täglichen Zusammenarbeit als überaus hilfreich. Die Präsenz von Mitarbeitern und Kollegen fällt in einem virtuellen Raum schließlich wesentlich stärker aus als lediglich über die Webcam oder das Telefon.

Optimierter Service

Augmented Reality kann die Realität um virtuelle Objekte und Elemente erweitern. Diese Möglichkeit kann sowohl für eine effizientere Zusammenarbeit als auch einen optimierten Service sorgen.

Fällt in der Produktionskette beispielsweise eine Maschine aus, muss normalerweise ein externer Techniker beauftragt werden. Sofern vor Ort niemand vorhanden ist, der sich mit den Maschineneigenschaften auskennt. Allerdings kann einige Zeit bis zu dem Termin vergehen, in welcher die Maschine nicht genutzt werden kann. So entstehen hohe und vor allem vermeidbare Kosten.

Diesen Prozess kann Augmented Reality jedoch maßgeblich verkürzen. Fällt die Maschine aus, kontaktiert ein Mitarbeiter den spezialisierten Servicetechniker. Mithilfe einer AR-Brille kann das Sichtfeld des Mitarbeiters vor Ort dann zu dem externen Techniker übertragen werden. Dieser übermittelt wiederum die nötigen Arbeitsanweisungen oder markiert Maschinenbereiche, die bearbeitet werden müssen.

Auf diese Art wird der Mitarbeiter vor Ort Schritt für Schritt durch die Reparatur geleitet, sodass diese in kürzester Zeit wieder einsatzfähig ist.

Verbesserte Ausbildung und Arbeitsbedingungen

Im virtuellen Raum lassen sich darüber hinaus auch komplexe Schulungs- und Lernkonzepte wesentlich kostengünstiger umsetzen.

Wird zu Übungszwecken von Auszubildenden normalerweise teures Material verbraucht oder diese müssen im laufenden Betrieb betreut werden, stellen Simulationen in einer virtuellen Umgebung eine tolle Alternative dar. Die Einarbeitungszeit lässt sich schließlich maßgeblich verkürzen, wenn eine realitätsgetreue Abbildung der Tätigkeit im virtuellen Raum möglich ist.

Daneben ist es auf diese Art auch möglich, gefährliche Arbeitsabläufe in einer sicheren Umgebung zu trainieren. Häufig findet nur eine punktuelle Vorbereitung der Mitarbeiter auf seltene Szenarien statt, da sich die Kosten für die Schulungen zu hoch gestalten. Auch dieses Problem kann durch die AR- und VR-Technologien in Zukunft gelöst werden.

Daneben können Virtual und Augmented Reality die grundlegenden Arbeitsbedingungen optimieren. Dadurch, dass visuelle Arbeitsanweisungen in das Sichtfeld der Mitarbeiter projiziert werden können, gestaltet sich ihr Arbeitsalltag beispielsweise bereits wesentlich angenehmer und komfortabler. Besonders, wenn die Hände während den Arbeiten frei bleiben müssen.

Foto: © Gorodenkoff/adobe.com

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