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Budgetplanung 2026: die besten Tipps & Tricks

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Mit dem Jahreswechsel haben viele Menschen Neujahrsvorsätze. Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören oder Geld sparen sind nur einige wenige Beispiele. Wenn der Spruch „Ich habe am Ende des Geldes noch Monat übrig“ auf dich zutrifft, solltest du dringend handeln – und bist bei diesem Beitrag genau richtig. Denn wir erklären dir, wie du am besten mit der Budgetplanung startest und welche Methode am besten zu dir passt!

Warum ist Budgetplanung das A und O beim Geld sparen?

Die Budgetplanung ist nicht einfach ein Trend, sondern schon seit Jahren bewährt, sowohl bei Firmen als auch bei Privathaushalten. Indem du deine Einnahmen und Ausgaben genau im Blick hast, schaffst du Klarheit. Denn du hast die Kontrolle darüber, wo genau dein Geld hingeht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du mit einer guten und korrekten Budgetplanung besser Geld sparen kannst. Da du einen genauen Überblick über deine Finanzen hast, weißt du, wo du Einsparungen vornehmen kannst – und wie viel. Idealerweise kannst du unnötige Ausgaben bewusst reduzieren. Und das übrig gebliebene Geld kannst du einfach zur Seite legen oder auf ein separates Sparkonto einzahlen. So erreichst du deine Ziele oder Träume in Nullkommanichts!

Der nächste Vorteil knüpft an dem letzten an: Sicherheit. Denn wenn du Geld sparst, hast du immer mal einen Puffer für unerwartete Ausgaben. Smartphone kaputt? Kein Problem. Wasserrohrbruch? Auch dafür bist du bestens gewappnet (idealerweise regelt das natürlich eine Versicherung, aber das ist ein anderes Thema). Du siehst also, Geld auf der hohen Kante zu haben, kann definitiv NIE schaden.

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Eine gute Budgetplanung ist das A und O wenn du sparen willst!

Was gehört alles zur Budgetplanung?

Zu Beginn solltest du dir erst einmal notieren, welche Einnahmen du hast. Dazu gehören feste Einnahmen wie beispielsweise dein Gehalt, Kindergeld, Arbeitslosengeld oder Verdienst aus deinem Nebenjob. Oder aber auch Bafög, Unterhaltszahlungen oder Mieteinnahmen. Falls manche Einkünfte variabel sind, rechnest du dir am besten den Durchschnitt der letzten 12 Monaten aus. Danach, wer hätte es gedacht, schreibst du deine Ausgaben auf. Dazu gehören die Fixkosten, wie Miete, Versicherungsbeiträge, Handykosten, Fitnessstudio oder Kreditrückzahlungen. Somit hast du zunächst dein Monatsbudget für alle alltäglichen Ausgaben ermittelt.

Als nächstes gilt es, den Saldo zu ermitteln. Dafür gilt die Faustregel:

Einnahmen – Fixkosten – variable Kosten = Saldo

Um den Saldo möglichst genau zu ermitteln, lohnt es sich, die alltäglichen Ausgaben in einem Haushaltsbuch festzuhalten. Am besten über Monate hinweg. Dann hast du eine ungefähre Vorstellung davon, wie viel Geld monatlich für Lebensmittel, Kleidung und Freizeit draufgeht.

Nun liegt es an dir: Ist dein Saldo hoch genug, um etwas zur Seite zu legen? Falls ja, hast du deine variablen Kosten vielleicht schon gut im Griff und brauchst (erstmal) nichts zu verändern. Falls nicht, solltest du einen genaueren Blick auf die Alltagskosten zu werfen. Wo lässt sich etwas einsparen? Die folgenden Methoden helfen dir ganz bestimmt weiter!

Welche Methoden helfen dir bei der Budgetplanung?

Nachdem du nun deinen Saldo ermittelt hast, geht es ans Eingemachte: das Sparen. Um einen besseren Überblick über deine alltäglichen Kosten zu bekommen, lohnt es sich, ein Haushaltsbuch zu führen. Außerdem gibt es mittlerweile auch zahlreiche Apps, die dich auf spielerische Weise unterstützen. Last but not least setzen einige auf die sogenannte Umschlagmethode.

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Die Umschlagmethode hat sich bewährt.

Der Klassiker: das Haushaltsbuch

Wie bereits erwähnt, dient das Haushaltsbuch nicht nur dazu, zu sparen. Sondern in erster Linie, einen Überblick über Ausgaben zu schaffen. Doch genau hier lohnt es sich anzusetzen. Du holst dir regelmäßig dein Mittagessen beim Asiaten deines Vertrauens? Wie wäre es denn damit, mal öfter was von zuhause mitzubringen? Du gehst mehrfach die Woche planlos einkaufen? Was hältst du denn von einem Wocheneinkauf (spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit). Oder hast du noch ein Netflix-Abo, was du seit Monaten nicht genutzt hast? Viele vermeintlich kleinere Kosten, läppern sich mit der Zeit. Hier ist definitiv jede Menge Einsparpotenzial!

Sparen durch Digitalisierung: die besten Haushalts-Apps

Wer keine Lust hat, alles immer händisch aufzuschreiben, ist hiermit gut bedient. Viele Apps wie Finanzguru, lassen sich mit deinem Konto verknüpfen und ordnen die Ausgaben automatisch zu. Du kannst natürlich auch alles selbst eintragen, oder ein Foto vom Kassenbon hinterlegen – wie es dir lieber ist. Diese Allrounder-Apps, die über ein klassisches Haushaltsbuch hinausgehen, sind beispielsweise der Money Manager oder die App Mobills.

Aber Achtung: bei den Apps gibt es oft Gratis-Funktionen – doch die Premiumversion ist meist kostenpflichtig. Prüfe deshalb genau, ob das dein Budget hergibt und ob es sich für dich lohnt.

Der neueste Renner: die Umschlagmethode

Der aufsteigende Budgetplanungs-Star, die Umschlagmethode, ist bei Social Media aktuell der Renner. Sie ist total simpel und für jeden anwendbar. Hier ermittelst du den Saldo lediglich aus Einkommen und Fixkosten. Was übrig bleibt, wird genau geplant: und zwar in – Überraschung – Umschlägen. Du hast also einen Umschlag für Lebensmittel, Tanken, Drogerie, Freizeit, Kleidung. Alles, was du eben so brauchst. In jeden Umschlag kommt ein fester Betrag, der für diesen Monat reichen soll. Wenn der Umschlag leer ist, dann ist damit dein Budget aufgebraucht. Es lohnt sich also vorher zu ermitteln, wie viel Geld du etwa brauchst, damit du nicht am 20. eines Monats den Umschlag für Lebensmittel aufgebraucht hast. Die Methode zur Budgetplanung verlangt also schon etwas Planungsvermögen. Hat man den Dreh aber raus, kann man damit gut Geld beiseitelegen.

Du kannst natürlich auch Umschläge als Spartöpfe nutzen. Setze dir monatlich einen Betrag fest, der in den Umschlag „Sommerurlaub“ kommt. Und vielleicht bleibt am Ende des Monats sogar ein kleiner Rest im Umschlag Drogerie? Der kann dann guten Gewissens ebenso in einen Sparumschlag kommen – das macht doch am meisten Freude, oder? Mit kleinen Challenges gelingt es dir, die Motivation aufrechtzuerhalten und dabei idealerweise noch ordentlich zu sparen.

Also, worauf wartest du noch?

Egal, für welche Methode du dich entscheidest: es lohnt sich immer, seine Finanzen im Blick zu haben. Mit einer effizienten Budgetplanung schaffst du es ganz bestimmt, dir ganz schnell kleinere und größere Träume zu erfüllen. Wir wünschen dir viel Erfolg dabei!

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