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Bei der Merinowolle handelt es sich um eine ganz besondere Art der Wolle. Diese stammt von den Merinoschafen, deren natürlicher Lebensraum die Hochlandgebiete von Australien und Neuseeland darstellen. 

Bekannt ist diese Schafrasse schon seit dem 12. Jahrhundert, wobei sie im Laufe der vielen Jahren besonders feine und weiche Haarfasern entwickelt haben. Diese weisen eine Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturen zwischen -20 und +35 Grad Celsius auf. Mithilfe von innovativen Faserbehandlungen und besonderen Spinntechniken werden aus dem Material dann etwa hochwertige Pullover aus Merinowolle für Damen und Herren gefertigt. 

Von der Merinowolle gehen zahlreiche Vorteile aus, weshalb das Material in hohem Maße geschätzt wird. Wie sich diese im Detail gestalten, erklärt der folgende Artikel. 

Beeindruckende Wärmeeigenschaften

Die Merinowolle, welche unter die Kategorie der Schurwolle fällt, lässt sich mit einer Art natürlichen Klimaanlage vergleichen. Der Stoff zeichnet sich durch ein einzigartig angenehmes Tragegefühl aus, welches sich vor allem auf die atmungsaktiven Eigenschaften der Wolle zurückführen lässt. Dies bedingt außerdem, dass sich Kleidungsstücke aus Merinowolle für sämtliche Jahreszeiten ideal eignen. 

Die Fasern absorbieren bei warmen Temperaturen die Feuchtigkeit, welche der Körper des Trägers abgibt. Diese wird dann effektiv nach außen geleitet, sodass stets von einem angenehm frischen Gefühl profitiert wird. Bei kalten Temperaturen kommt es im Gegensatz dazu zu einer Kondensation der Feuchtigkeit in den Fasern. Bei diesem Prozess wird Wärme erzeugt, sodass die Wolle ein Frieren verhindert. 

Angenehmer Geruch

Vor allem diejenigen, die schnell schwitzen, können von Kleidungsstücken aus Merinowolle in hohem Maße profitieren. Durch das Material werden sämtliche Geruchsmoleküle absorbiert – ihre Freisetzung erfolgt erst wieder im Zuge des Waschens. Unabhängig davon, wie hoch sich die Außentemperaturen auch gestalten mögen – die Merinowolle fühlt sich den gesamten Tag wie frisch gewaschen an. Dies stellt einen großen Unterschied zu T-Shirts und Hemden aus herkömmlicher Baumwolle dar. 

Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass die Kleidung aus Merinowolle so nur äußerst selten gewaschen werden muss. In der Regel ist es ausreichend, sie an der frischen Luft aufzuhängen. Am nächsten Tag können die Stücke problemlos erneut getragen werden. 

Praktische Trocknung

Das Gewebe der Merinowolle fällt überdurchschnittlich fein aus. Dadurch wird Feuchtigkeit aus diesem schnell abgegeben. Dies bedeutet wiederum, dass die Trocknung der Merinowolle in kürzester Zeit stattfindet. 

Nach dem Waschgang in der Waschmaschine ist die Kleidung auf der Wäscheleine oder flach zu trocken – nach nur kurzer Zeit ist sie dann wieder Einsatzbereit. 

Kein unschönes Knittern

Darüber hinaus fällt die Merinofaser jedoch auch sehr elastisch aus. Kleidungsstücke aus dem hochwertigen Material zeigen sich somit als extrem knitterfrei. 

Wird ein Hemd aus Merinowolle zum Trocknen aufgehangen, muss es im Anschluss nicht gebügelt werden. Dies zeigt sich besonders auf Reisen als überaus praktisch. Durch Rucksäcke oder Sitzgurte sind keine unschönen Falten in den Kleidungsstücken zu befürchten. 

Problemlos waschbar

Hemden und T-Shirts, die aus Merinowolle gefertigt sind, sind mit einem natürlichen Schutz ausgestattet, sodass ein tiefes Eindringen von Flecken in die Fasern kaum möglich ist. 

Sollten sich trotzdem einmal leichte Verschmutzungen auf einem Merino-Kleidungsstück zeigen, kann dieses problemlos bei niedrigen Temperaturen gereinigt werden – in den meisten Fällen auch in der Waschmaschine.

Foto von AliceCam@stock.adobe.com

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