In Zeiten der Digitalisierung und moderner Multimedia reicht es nicht mehr aus, das Unternehmen auf der eigenen Webseite zu präsentieren. Auch in der realen Welt scheinen traditionelle Werbemittel wie Flyer und Broschüren wenig Aufmerksamkeit bei Interessenten und Kunden zu wecken. Ein großes Potenzial steckt heute in audiovisuellen Medien, darunter im Imagefilm. Er empfiehlt sich besonders dann, wenn das Unternehmen ein Gefühl der Sympathie transportieren will.

Was ist überhaupt ein Imagefilm?

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Photo by Joel Muniz on Unsplash

Beim Imagefilm, der im englischen Sprachraum auch als Corporate Movie oder Corporate Video bekannt ist, handelt es sich im Allgemeinen um ein kurzes Film-Portrait eines Unternehmens. Alternativerweise kann der Imagefilm eine Marke oder ein Produkt zum Thema haben. Sein vorrangiges Ziel ist es, mit audiovisuellen Mitteln bei der Zielgruppe ein positives Bild zu hinterlassen. Die Stärkung von Corporate oder Brand Identity steht bei der Entscheidung für einen Imagefilm im Vordergrund.

Außerdem kommt es auf die richtige Geschichte an, die mit allen filmischen Mitteln erzählt werden kann. Es ist wichtig zu wissen, dass die Spiellänge von Imagefilm variiert und bis zu mehr als zehn Minuten beträgt. Dabei geht es primär darum, die Zuschauer nicht zu langweilen und positiven Emotionen freien Lauf zu lassen. Hinter dem Imagefilm steckt niemals die Verkaufsabsicht, sondern der Wunsch, ein eigenes Alleinstellungsmerkmal zu unterstreichen.

Imagefilm versus Werbespot

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Photo by KAL VISUALS on Unsplash

Der Übergang zwischen Imagefilmen und Werbespots kann fließend sein. Dennoch gibt es einige wichtige Merkmale, die Imagefilme auszeichnen. An erster Stelle sind der Fokus und die Länge zu erwähnen. Anders als Werbespots beziehen sich Imagefilme weniger auf das Angebot, sprich Produkt oder Dienstleistung. Vielmehr stellen sie die Unternehmensbotschaft ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Sie dürfen auch länger als Werbespots sein, die in der Regel sehr kurzgehalten sind.

Im Vergleich zu Werbespots wirken Imagefilme authentischer. Dies liegt darin begründet, dass sich hier die Geschäftsführung und Mitarbeiter gerne zu Wort melden und das Unternehmen aus eigener Perspektive präsentieren. Nicht vergessen werden darf, dass verschiedene Stile zum Einsatz kommen, die einerseits eine portraitierende und andererseits eine leicht werbende Funktion haben. Dadurch lassen sich die Zuschauer auf unterschiedlichen Ebenen ansprechen.

Einsatzgebiete von Imagefilm

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Urheber : lightfieldstudios @123rf.de

Der größte Vorteil von Imagefilmen besteht darin, dass sie auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Bereichen praktische Verwendung finden. Sie erfüllen ihre Aufgaben sowohl im digitalen Raum als auch in der realen Welt, wo sie das Interesse bei Interessenten und Kunden gewinnen. Sie dienen den Marketingzwecken genauso wie der internen und externen Kommunikation. Ihre Anwendungsmöglichkeiten umfassen unter anderem:

Employer Branding:

Imagefilme stellen ein wirkungsvolles Werkzeug dar, um ein positives Arbeitgeberbild für künftige Bewerber und bestehende Mitarbeiter aufzubauen und langfristig zu pflegen. Im Endergebnis tragen erfolgsorientierte Unternehmen zur Steigerung der Produktivität am Arbeitsplatz und einer langfristigen Mitarbeiterbindung bei.

Soziale Netzwerke:

Sie sind ein wichtiger Kommunikations- und Vertriebskanal im B2C- und B2B-Umfeld geworden. Wer in sozialen Netzwerken wie LinkedIn, Twitter und Co. nicht vertreten ist, verliert die Gelegenheit, die eigene Zielgruppe direkt anzusprechen. Dabei sind Imagefilme ein gutes Mittel dazu, sich von der besten Seite zu zeigen.

Fachmessen und Ausstellungen:

Sie bieten sich an, wenn die Unternehmen ein breites Publikum erreichen und von ihrer Businessidee oder einem aktuellen Vorhaben überzeugen wollen. Mit Hilfe von Imagefilmen, die auf Großbildschirmen oder Leinwänden laufen, können sie positive Emotionen erzeugen und zur Kontaktaufnahme animieren.

 

Öffentlichkeitsarbeit:

Die klassischen Pressemitteilungen wirken langweilig und monoton. Um die Außendarstellung attraktiver zu gestalten, greifen die Unternehmen gerne zu Imagefilmen, die ein integraler Bestandteil der offiziellen Pressemappe sind. Sie werden entweder in Form von DVD oder auf der eigenen Webseite als Download bereitgestellt.

Die Zukunft von Imagefilmen

die zukunft von imagefilm
Urheber : dotshock @123rf.de

Der Imagefilm ist zu einer ansprechenden multimedialen Darstellungsform herangewachsen und wird voraussichtlich in Zukunft an Bedeutung zunehmen. Der Grund dafür ist, dass sich die modernen Interessenten und Kunden mehr multimediale Inhalte wünschen, die nicht nur informationsreich, sondern auch authentisch und emotionsstark sind. Gleichzeitig scheinen die Tage der klassischen Werbung gezählt zu sein.

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