Wer an Arthrose erkrankt ist, der denkt eigentlich nur ungern daran, das betroffene Gelenk zu bewegen. Schließlich schmerzt das Gelenk bei jeder Bewegung. Aber Bewegung ist die beste Medizin bei Arthrose.

Bei einer Arthrose handelt es sich um eine degenerative Gelenkerkrankung. Das bedeutet, dass der Knorpel durch Über- oder Fehlbelastungen oder einfach durch den Zahn der Zeit beschädigt worden ist. Der Knorpel im Gelenk dient dazu, die beiden Knochenende voneinander zu trennen. Bei einer Arthrose kann der Knorpel diese Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen. Hierdurch treffen die beiden Knochen im Gelenk aufeinander – das schmerzt.

Die Arthrose äußert sich vor allem durch zwei Symptome. Ein Symptom ist der stechende Schmerz bei Belastung, ein anderes die Steifheit des betroffenen Gelenks nach längerer Ruhephase. Deshalb haben Arthrosepatienten morgens das typische „steife Knie.“

Was hilft gegen die Arthrose?

Auf die Diagnose Arthrose folgt unweigerlich die bittere Information, dass sich eine Arthrose nicht heilen lässt. Wenn der Knorpel erst einmal beschädigt ist, kann dieser nicht wiederaufgebaut werden. Das Ziel einer Arthrosetherapie ist nicht die Heilung der Krankheit, sondern den Fortschritt dieser zu verlangsamen oder zu verhindern sowie die Schmerzen zu reduzieren.

Dabei stützt sich die Arthrose vor allem auf zwei Aspekte: Gesunde Ernährung und schonende Bewegung. Viele Menschen schwören außerdem auf Nahrungsmittel mit Kollagen Typ 2 bei Arthrose.

Die Ernährung bei Arthrose sollte darauf ausgerichtet werden, dass möglichst auf Nahrungsmittel verzichtet wird, die eine Arthrose verschlimmern können. Dazu gehören viele tierische Lebensmittel, da diese entzündungsfördernd wirken können. Stattdessen sollte die tägliche Kost vor allem aus Gemüse und Kaltwasserfisch bestehen. So kann sichergestellt werden, dass die nötigen Nährstoffe den betroffenen Gelenken zugeführt werden können. Ein Pluspunkt bei einer basischen Ernährung: dem Körper werden viele Nährstoffe zugeführt, die entzündungshemmend wirken.

Auch wenn es schwerfällt: Bewegung ist die beste Medizin

Jeder, der von Arthroseschmerzen geplagt wird, der schaudert bei dem Gedanken an unnötige Bewegung. Schließlich schmerzt das Gelenk bei jeder Belastung. Aber die natürliche Reaktion das Gelenk ruhig zu stellen oder in eine Schonhaltung zu verfallen, ist die genau falsche Reaktion.

Denn so wird das Gelenk weniger durchblutet und deswegen auch weniger mit Nährstoffen versorgt. Das hat zur Folge, dass sich die Arthrose nur noch weiter verschlimmert. Stattdessen müssen sich Betroffene dazu überwinden, das Gelenk schonend zu bewegen.

Die besten Sportarten bei Arthrose

Natürlich soll sich kein Arthrosepatient zum Spitzensportler entwickeln. Starke Belastung sollten vermieden werden und deswegen sollte man sich low-impact-Sportarten widmen. Fuß- und Handball fällt natürlich ebenso aus wie Joggen, für alle die Arthrose in den Knien spüren.

Das Beste, was Arthrosepatienten, machen können, ist der Gang ins Schwimmbad. Denn im Wasser trägt das Wasser das Körpergewicht – wodurch die Gelenke so gut wie nicht belastet werden. Gleichzeitig bedeutet ein guter Schwimmstil ein gutes, schonendes Ganzköpertraining – das auch noch gut für Herz und Lunge ist. Wer sich beim Schwimmen unsicher ist, kann sich die Anleitung eines Schwimmlehrers suchen. Für Erwachsene haben viele Schwimmvereine oder die DLRG entsprechende Angebote.

Wem Schwimmen zu langsam ist, kann sich auch an Aquafitness versuchen. Hierbei handelt es sich um eine Kombination zwischen Schwimmen und Tanz – im Wasser. Ein abwechslungsreicher Kurs mit Gleichgesinnten zu Musik sorgt für viel Spaß bei der Bewegung.

Wer lieber auf dem Trockenen unterwegs ist, der profitiert von Radfahren. Wenn das Rad korrekt eingestellt ist – hierbei hilft ein guter Fahrradhändler oder Radsportverein gerne – werden die Gelenke ebenfalls nur wenig belastet. Die Bewegung an der frischen Luft macht Spaß und kann mit den Anforderungen des Alltags – wie dem Gang zum Supermarkt – gut verbunden werden.

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