Schule vorbei, was nun? Nach der Beendigung ihrer Schullaufbahn stehen den jungen Menschen nahezu unüberblickbare Möglichkeiten offen. Beispielsweise können sie zwischen 350 verschiedenen Ausbildungen und sogar 20.000 unterschiedlichen Studiengängen wählen. Ihre potentiellen Karrierechancen zeigen sich demnach als überaus vielversprechend. Auch diejenigen, die nur einen Haupt- oder Realschulabschluss vorweisen können, müssen im Übrigen nicht zwangsläufig auf ein Studium verzichten, denn ein Fernstudium ohne Abitur ist ebenfalls in vielen Fällen möglich.

Mit der überaus großen Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten geht jedoch auch einher, dass sich die meisten Schüler sehr schwer mit der Entscheidung tun, welchen Weg sie nach der Schule nun einschlagen sollen.

Welche Möglichkeiten grundsätzlich zu den beliebtesten gehören, wenn es darum geht, sich für einen Karriereweg nach der Schule zu entscheiden, zeigt der folgende Beitrag.

Das Studium

Um schon bald in ein erfülltes Berufsleben starten zu können, entscheiden sich sehr viele junge Menschen für ein Studium. Das können sie auf unterschiedliche Arten bestreiten.

Besonders beliebt ist beispielsweise das Vollzeitstudium, welches in der Regel nach drei bis vier Jahren mit einem Bachelor abgeschlossen wird. Optional ist danach das Erlangen eines Masters möglich. Mit einem erfolgreich beendeten Vollzeitstudium lässt sich nach der Schule oft eine besonders vielversprechende Karriere beginnen.

Daneben ist es jedoch auch möglich, ein duales Studium zu absolvieren. Dieses weist mehr Gemeinsamkeiten mit einer klassischen Ausbildung aus. Denn die Studierenden verbringen nur einen Teil der Studienzeit in der Universität. Die restliche Zeit verbringen sie praktisch in einem Unternehmen. Von einem dualen Studium können die Berufseinsteiger in besonders hohem Maße profitieren. Denn sie können gleichzeitig zwei Abschlüsse erlangen: den Bachelor und den des jeweiligen Ausbildungsberufes.

Die Ausbildung

Wer nach seiner Schullaufbahn direkt praktisch in die Berufswelt einsteigen möchte, sollte sich für eine klassische Ausbildung entscheiden. Im Zuge der Ausbildung wird dann nicht nur als Azubi in dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb gearbeitet, sondern ebenfalls die Berufsschule besucht.

Die Praxisnähe stellt einen der ausschlaggebendsten Vorteile dar, die mit einer Ausbildung einhergehen. Außerdem kann nach der erfolgreich beendeten Ausbildung bereits eine gewisse Berufserfahrung vorgewiesen werden – ein großer Unterschied zu dem Vollzeitstudium.

Das Gap Year

Unabhängig davon, ob eine Ausbildung oder ein Studium angestrebt wird ­– es ist in beiden Szenarien nötig, erst einmal eine Vorstellung darüber zu entwickeln, wo die eigenen Stärken liegen und welcher Beruf zu diesen passt. Allerdings ist die Beantwortung dieser Frage gar nicht so einfach.

Deshalb stellt es für viele ehemalige Schüler eine große Hilfe dar, wenn sie sich nach der Schule zunächst eine Auszeit gönnen. Diese wird häufig auch als Gap Year bezeichnet. Dieses bietet die tolle Chance, unterschiedliche Lebensbereiche einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und sich selbst besser kennenzulernen. Dies kann sowohl in der gewohnten Heimat als auch im Ausland passieren.

Jedoch muss im Gap Year natürlich auch eine gewisse finanzielle Sicherheit bestehen, oft wird diese jedoch durch das Elternhaus gewährleistet. Ist dies der Fall, kann beispielsweise für ein Jahr ein freiwilliges Praktikum absolviert werden oder ein neues Land im Zuge des Work and Travel-Konzeptes erkundet werden.

Foto: © Racle Fotodesign@adobe.com

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