Das beliebteste Heißgetränk der Menschen in Deutschland ist der Cappuccino. Diesen verzehren sie sogar in größeren Mengen als die Italiener.

Allerdings scheitern viele Kaffee-Liebhaber daran, einen wirklich guten Cappuccino zuhause ohne Siebträgermaschine zuzubereiten. Jedoch gibt es fünf Tipps für das perfekte Cappuccino Rezept, mit denen das leckere Heißgetränk auch in Eigenherstellung zum wahren Geschmackserlebnis wird.

Die korrekte Espressozubereitung

Die zwei Hauptzutaten des Cappuccinos bestehen in Milchschaum und Espresso. Im Grunde ist für die Zubereitung eines wirklich guten Espressos eine Siebträgermaschine nötig.

Allerdings zeichnet sich diese durch einen relativ hohen Anschaffungspreis aus und auch die Zubereitung gestaltet sich bei dieser überaus zeitintensiv – jedoch spiegelt sich dieser Aufwand auch in dem erstklassigen Geschmack wider. Die beste Alternative zur Siebträgermaschine stellt die Bialetti, also ein kleines Herdkännchen dar.

Jedoch kommt es nicht nur auf die Art der Zubereitung, sondern in hohem Maße auch auf die verwendeten Kaffeebohnen an. Daneben sollte die Tasse stets vorgewärmt werden, damit der Espresso nicht sofort erkaltet, sobald dieser eingefüllt wird.

Die richtige Milch

Um den perfekten Cappuccino zu zaubern, sollte auf fettarme Milch verzichtet werden. Empfehlenswerter ist es, Vollmilch mit 3,5 Prozent Fett zu nutzen. Durch die fetthaltigere Milch wird dem Cappuccino ein wesentlich intensiverer Geschmack verliehen.

Die Menge an Kalorien unterscheidet sich zwischen Magermilch und fettreicher Milch ohnehin nicht allzu stark. Für den Geschmack des Cappuccinos ist der Unterschied jedoch ausschlaggebend.

Den Cappuccino Milchschaum zubereiten

Auch für den perfekten Milchschaum wird im Grunde eine Siebträgermaschine beziehungsweise zumindest eine Dampfdüse benötigt. Jedoch stehen heutzutage viele Alternativen zur Verfügung, deren Resultate sich ebenfalls sehen lassen können.

Ist kein spezieller Milchaufschäumer zur Hand, besteht die beste Lösung darin, die Milch in einem Topf leicht aufzuheizen und diese, bevor sie zu kochen beginnt, wieder von der Herdplatte zu nehmen. Für das Schlagen des Schaums kann ein herkömmlicher Pürierstab genutzt werden. Die Milch wird mit diesem für ein bis zwei Minuten geschlagen, bis sie zu Schaum wird.

Bei der Zubereitung des Milchschaumes kommt es in hohem Maße auf die Temperatur an. Die Temperatur darf für das Aufschäumen nicht über 65 Grad Celsius liegen. Die Milch sollte somit noch mit dem Finger berührt werden können, ohne, dass dadurch eine Verbrennung hervorgerufen wird.

Die Optik des Cappuccinos

Sind auf dem Milchschaum tolle Bilder zu bestaunen, wird dies als Latte Art bezeichnet. Für das Erlernen dieser Kunst bedarf es viel Übung – schließlich existieren in dieser Disziplin sogar eigene Meisterschaften.

Jedoch kann eine grundlegende Regel beachtet werden, um auch den heimischen Cappuccino ansprechend zu gestalten: Zuerst wird der Espresso in die Tasse gefüllt, danach folgt erst die Milch.

Wird der Milchschaum über den Espresso gegossen, sollte dies mit Schwung geschehen. Werden noch kleinere Bewegungen dabei ausgeführt, verbinden sich Espresso und Milch besonders gut und formen mit ein wenig Glück ein schönes Muster.

Die zusätzlichen Cappuccino Geschmacksrichtungen

Normalerweise verzichten echte Kaffee-Liebhaber auf zusätzliche Geschmäcker in ihrem Heißgetränk.

Sind jedoch bestimmte Extras, wie Sirup, Kakao oder Zucker gewünscht, sind diese als erste Zutat in die vorgewärmte Tasse zu geben. Danach folgt der Espresso, der dann gründlich verrührt werden muss.

Foto: © Weedezign / adobe.com

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