Probleme mit Mathe? Kommen geometrische Figuren, komplexe Funktionen oder auch nur Brüche ins Spiel, steht vielen Schülern in Deutschland bereits der Schweiß auf der Stirn. Dass sich Mathematik auch als faszinierend und überaus interessant zeigen kann, glauben wohl nur die wenigsten von ihnen. Vielmehr stellt sich nahezu ein automatischer Abwehrreflex ein, wenn es um Zahlen geht.

Generell ist es für Schüler jedoch sehr wichtig, zu der Welt der Zahlen ein gutes Verhältnis zu pflegen. Allerdings ist es auch nötig, Verständnis für diejenigen aufzubringen, die ihre gewissen Probleme mit Mathe haben. Und das sind bei Weitem nicht wenige Schüler.

Eine Lösung, um sich mit der Mathematik näher anzufreunden, kann jedoch zum Beispiel darin bestehen, die eigene Leistungsfähigkeit anzuerkennen. In Übungen ein wenig Zeit zu investieren und zu verstehen, dass Mathematik eine spannende Angelegenheit ist. Wer dies meistert, kann statt Probleme mit Mathe zu haben sogar Freude dabei empfinden.

Darum zeigen sich die Leistungen in Mathematik oft schlecht

Bildungsexperten gehen davon aus, dass bei dem herkömmlichen Mathematikunterricht in der Schule ein spielerischer und leichter Ansatz oft fehlt.

Allerdings sind besonders jüngere Schüler auf diesen angewiesen, damit ihre Neugier gefördert werden kann und es ihnen möglich ist, selbstständig zu entdecken und zu forschen. Dies wird in anderen Fächern, wie zum Beispiel dem Fach Musik, ganz selbstverständlich anders gehandhabt – und das mit Erfolg.

Regelrechte Probleme mit Mathe haben häufig Jugendliche. Verantwortlich dafür sind jedoch nicht nur die Schüler selbst, sondern ebenfalls die Lehrkräfte und die Eltern.

Oft fehlt das nötige Grundwissen

Eine große Wichtigkeit geht etwa auch davon aus, dass zwischen dem Schüler und dem Lehrer ein gutes Verhältnis herrscht und die innere Haltung es überhaupt erlaubt, sich näher für die Mathematik zu interessieren. Besonders im Nachhilfe-Fach Mathe spielen außerdem unausgesprochene Ängste eine große Rolle.

Hast du Probleme mit Mathe, kommt es vor allem darauf an, nicht ab einem gewissen Punkt vollkommen den Faden zu verlieren. Dies hat nämlich nur allzu oft die Folge, dass SchülerInnen sämtliche folgende Unterrichtsinhalte gar nicht mehr verstehen. Ihnen fehlt dafür schlichtweg das nötige Grundwissen.

Werden somit zum Beispiel bereits Grundschüler im Matheunterricht abgehängt, ist es nahezu sicher, dass sie in dem Fach auch auf der weiterführenden Schule kaum glänzen werden. Ein Unterschied zwischen Gymnasium und Realschule besteht dabei nicht, auch, wenn sich die Realschule grundsätzlich dadurch auszeichnet, dass der Lerntempo ein wenig langsamer verläuft und die Schüler eine größere Unterstützung durch die Lehrkräfte erfahren.

Noten in Mathematik verbessern – Geht das überhaupt?

Es wäre durchaus ein großer Fehler, das Thema Mathematik ab einem gewissen Zeitpunkt schlichtweg als „gescheitert“ ad acta zu legen. Schließlich bestehen durchaus Möglichkeiten, um verpassten Stoff aufzuarbeiten und somit wieder den Anschluss an die aktuellen Lerninhalte zu gewinnen.

Besonders zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang etwa ein qualifizierter Nachhilfeunterricht. Allerdings sollte man den Nachhilfelehrer und die Form der Nachhilfe – also etwa Einzel- oder Gruppenunterricht – mit Bedacht wählen. Besonders in Mathematik kommt es in hohem Maße darauf an, dass die individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und der persönliche Leidensweg der Schüler mit dem Fach berücksichtigt werden, um den Nachhilfeunterricht erfolgreich zu gestalten.

Foto von Pixel-Shot@stock.adobe.com

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